Trauergruppe für Mütter

Mütter, die ein Kind verloren haben, spenden einander Trost

Gemeinsam die Trauer überwinden – in der neuen Gesprächsgruppe des Kinderhospizdienstes

 

Ihr Kind zu verlieren, gehört zum schlimmsten, was Eltern widerfahren kann. Die plötzliche Stille und Leere, die der Tod des Sohnes oder der Tochter hinterlassen hat, stürzen eine Partnerschaft häufig in eine tiefe Krise; so manche zerbricht daran.  

„Der Grund dafür, dass viele Paare nicht gemeinsam trauern und sich gegenseitig Trost geben können, ist der, dass Männer und Frauen oft ganz unterschiedliche Trauerstrategien haben“, erklärt Flora Asseyer vom Kinderhospizdienst im Diakonischen Werk Karlsruhe.

 

Während beispielsweise viele Männer in einer solchen Situation körperliche Nähe suchten, reagierten Frauen auf den Verlust eher mit Rückzug, was wiederum zu Missverständnissen und Vorwürfen führen könne. „Frauen können untereinander meist besser über ihre Gefühle sprechen“, weiß die Trauerbegleiterin.

 

Im Kinderhospizdienst, in Trägerschaft von Diakonie und Caritas, bietet sie deshalb eine neue Gesprächsgruppe an, die speziell Frauen offensteht, deren Kind/Jugendlicher gestorben ist.

Die ehrenamtlichen  KinderhospizbegleiterInnen im Kinderhospizdienst für Karlsruhe und den Landkreis unterstützen schwerkranke und sterbende Kinder und Jugendliche, deren Geschwister und Eltern.

„In diesem Jahr sind kurz nacheinander drei der durch uns begleiteten Kinder verstorben“, berichtet Flora Asseyer. Die Mütter hätten sie daraufhin angesprochen und den Wunsch nach Kontakt zu anderen Frauen in ähnlicher Situation geäußert.

Günter Nahm "Zärtliche Mutter" 1984 Günter Nahm "Zärtliche Mutter" 1984

Die Müttertrauergruppe trifft sich in regelmäßigen Abständen in den Räumen des Kinderhospizdienstes.

Frauen, die das Bedürfnis nach Austausch mit anderen betroffenen Müttern haben, sind eingeladen dazuzukommen, unabhängig davon, wie lange der Tod ihres Kindes bereits zurückliegt.

„Auch für die Partnerschaft oder für das ganze Familiensystem kann dies heilsame Impulse bringen.“

 

Interessiert?

Frau Ettwein-Friehs beantwortet gerne Ihre Fragen, telefonisch unter (0721) 831 849 25.

 

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07. Oktober 2017  9:30 Uhr

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